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Ingolstadt im Herzen Bayern 

In der bayerischen Geschichte nimmt Ingolstadt, im Herzen Bayerns, einen stolzen Rang ein: Herzogsstadt, Universitätsstadt, Landesfestung, Industriezentrum.

Die Zeugen der Vergangenheit sind überall im Bild der Altstadt gegenwärtig.

Das genaue Entstehungsdatum der Siedlung Ingolstadt bleibt im Dunkel der Geschichte. Fest steht aber, dass das heutige Stadtgebiet auf uraltem Siedlungsland liegt. Die Kelten waren hier zu Hause (oppidum Manching) und die Römer haben überall in der Gegend ihre Spuren zurückgelassen. Funde deuten sogar darauf hin, dass das Donautal und die ansteigenden Jurahöhen schon in der Steinzeit besiedelt waren.

Um 15 vor Christus kamen die römischen Legionen unter ihren Heerführern Drusus und Tiberius über die Alpen und unterwarfen das Land nördlich des Gebirges bis zur Donau und stellenweise darüber hinaus. Die ansässige keltische Bevölkerung wurde entweder verdrängt oder romanisiert. Römische Zuwanderer siedelten sich an und in der Provinz Rätien, zu der der heutige Ingolstädter Raum gehörte, entwickelte sich eine reiche römische Kultur, die erst in der Zeit der Völkerwanderung langsam unterging. Reste der römischen Vergangenheit sind in der Umgebung von Ingolstadt sehr zahlreich.

{mosgoogle left}Bei Oberstimm stand ein römisches Kastell, der Limes zieht sich noch heute deutlich sichtbar durch den nahen Jura. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts nahmen die germanischen Einfälle in das römisch beherrschte Gebiet zu, die Grenze musste an die Donau zurückgenommen werden. Aber auch diese Grenze konnten die Römer auf Dauer nicht halten.

In der Mitte des 5. Jahrhunderts zogen sie sich über die Alpen zurück. Das ehemals römische Reich war zwar nicht herrenlos, muss aber recht dünn besiedelt gewesen sein. Im 6. Jahrhundert wanderten die Bajuwaren ein. Sie nahmen von dem Gebiet nördlich der Alpen bis zur Donau Besitz. Hier breitete sich das Stammesherzogtum der Agilolfinger aus. Zu den frühen bayerischen Siedlungen gehörte auch Ingolstadt.

In einer Teilungsurkunde aus dem Jahr 806, in der Karl der Große für den Fall seines Todes über Bayern und den Nordgau verfügt, ist ausdrücklich von dem an der Grenze dieser beiden Bereiche gelegenen Kammergut „Ingoldesstat“ die Rede. 841 schenkte König Ludwig der Deutsche den Königshof mit zwei Königskirchen der Benediktinerabtei Niederaltaich. Ältestes Dokument der künstlerischen Kultur aus dieser Zeit ist ein aus Ingolstadt stammendes karolingisches Prachtevangeliar, das jetzt in der Münchener Universitätsbibliothek aufbewahrt wird.

Die früheste Marktsiedlung lag wohl am südwestlichen Eck des heutigen Altstadtkerns am Ufer der Schutter. Mit der Übernahme der Schirmherrschaft über das Kloster Niederaltaich durch die Wittelsbacher kam Ingolstadt in den Besitz der bayerischen Herzöge. Die Siedlung war bereits wenig später (ca. 1250) mit den Stadtrechten ausgezeichnet.

Unter den Wittelsbachern erlebte Ingolstadt seinen ersten großen Aufschwung. Die Stadt - im Schnittpunkt der Straßen München-Eichstätt und Regensburg- Donauwörth - wurde befestigt. Der Siedlungskern erhielt die typische rechteckige Form der wittelsbachischen Stadtgründungen. Die älteste Stadtkirche wurde 1234 dem heiligen Mauritius (St. Moritz) geweiht, Schutzpatron von Niederaltaich Ingolstadt einmal anders erleben

Weitere Infos unter www.ingolstadt.de

 


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