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300 Jahre deutsche Porzellangeschichte

Seit Beginn des 13. Jahrhunderts wurde Porzellan von den europäischen Fürstenhöfen zu horrenden Preisen aus China importiert. Anfang des 18. Jahrhunderts begann man in Meißen mit Forschungen, um das Geheimnis der Porzellanherstellung zu entschlüsseln. Mit Erfolg: Im Jahr 1708 gelang unter Führung von Johann Friedrich Böttger erstmals in Europa die Herstellung des weißen Porzellans. Zwei Jahre später nahm die Porzellan-Manufaktur Meissen auf der Albrechtsburg in der sächsischen Stadt an der Elbe die Produktion des „Weißen Goldes“ auf. Drei Jahrhunderte später feiert die Manufaktur Meissen nun ihr 300-jähriges Jubiläum.

Meißen, die Wiege der europäischen Porzellankunst

Seit 1710 fertigt die erste europäische Porzellan-Manufaktur das berühmte Meissener Porzellan in traditioneller Handarbeit. Tafelservice, Figuren und Accessoires werden bis heute von den Mitarbeitern der Manufaktur per Hand ausgeformt, bearbeitet und in verschiedenen Malereibereichen kunstvoll von Hand bemalt. Meissener Porzellan prägt bis heute die Formensprache europäischer Tisch- und Tafelkultur – das 1730 entwickelte blaue „Zwiebelmuster“ zum Beispiel ist längst Kult.

Jedes Stück Porzellan wird, ebenfalls in Handmalerei, mit dem Markenzeichen der Manufaktur versehen. Die „Gekreuzten Schwerter“ sind das älteste ununterbrochen in Verwendung stehende Markenzeichen der Welt.

In Meißen wird das 300-jährige Jubiläum das ganze Jahr über mit Ausstellungen, limitierten Jubiläums-Editionen sowie Festveranstaltungen gefeiert. Die große ganzjährige Sonderausstellung im Jubiläumsjahr steht unter dem Motto „All Nations are Welcome. 300 Jahre Manufaktur Meissen als Brücke zwischen Kulturen, Nationen und Religionen“. Denn die Sehnsucht nach fernen Welten war zum einen eine unerschöpfliche Inspirationsquelle beim Schaffen neuer Porzellankunststücke.

Zum anderen gilt Meissener Porzellan seit drei Jahrhunderten auf der ganzen Welt als beliebtes und wertvolles Geschenk und Statussymbol. Die Sonderausstellung wird 2010 von vielen Aktionen und Ausstellungen begleitet. Ein Höhepunkt des Festjahres ist der historische Umzug am 26. September 2010, an dem unter anderem der „Lebendige Fürstenzug“ teilnimmt.

 


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