×

Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 62
Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 
Pharmaindustrie entwickelt neue Therapien für seltene Erkrankungen

Als selten gilt eine Krankheit in der EU, wenn weniger als fünf von 10.000 Menschen in der EU von ihr betroffen sind. Der zweite europäische Tag der seltenen Erkrankungen wirft deshalb zu recht ein Schlaglicht auf Krankheiten, die wenig Beachtung finden und gerade deshalb näher betrachtet werden müssen.

Die Zahl der Menschen, die an einer schweren, oft lebensbedrohlichen Krankheiten leiden, ist meist sehr klein. Da es aber insgesamt ca. 6000 "Rare Diseases" gibt, ist die Zahl der Patienten insgesamt hoch - vier Millionen allein in Deutschland.

Die vor neun Jahren von der EU erlassene Orphan-Drug Verordnung (EG) 141/2000 fördert die Entwicklung von Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen, indem u. a. wirtschaftliche Anreize geschaffen werden. Diese Anreize sind notwendig, da die Entwicklung dieser Arzneimittel wegen der kleinen Patientenzahlen sonst nicht möglich wäre.

Zum zweiten europäischen Tag der seltenen Erkrankungen sagte Prof. Barbara Sickmüller, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des BPI: "Die Gesetzgebung hat eine sehr wichtige Entwicklung in Gang gebracht. In den vergangenen acht Jahren sind in Europa ca. 50 Orphan Drugs zugelassen worden. Für die nächsten Jahre sind weitere neue Arzneimittel für bisher nicht oder nur unzureichend behandelbare seltene Erkrankungen zu erwarten."

Die EU hat darüber hinaus vor, auch im Bereich der Diagnostik, der Ursachenforschung und der Vernetzung von ärztlichen Kompetenzzentren einen weiteren Anschub zur besseren Therapie von Patienten mit seltenen Leiden zu leisten.

Auch der frühzeitige Zugang von Patienten zu dringend benötigten Therapien hat sich verbessert. Seit 2005 haben Patienten unter bestimmten Voraussetzungen Zugang zu noch nicht zugelassenen Arzneimitteln, sofern die Sicherheit des Arzneimittels belegt ist. Dadurch ist ein frühzeitiger Therapiebeginn für die von seltenen Leiden betroffenen Patienten möglich. Leider sind die gesetzlichen Krankenkassen bislang nicht gesetzlich verpflichtet, zu diesem Zeitpunkt die Kosten für die Therapie zu übernehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bpi.de

Hinweis der Redaktion zur Coronakrise

Eingeschränkter Produktionsbetrieb der Redaktion

Da die Reiselust derzeit durch Grenzschließungen essentiell eingeschränkt ist, die finanziellen Folgen für Reiselustige nicht überschaubar ist, Informationen in großem Umfang eintreffen und auch wir mit den finanziellen Auswirkungen uns auseinander setzen müssen, ist der fortlaufende Produktionsbetrieb vorläufig rudimentär zurückgefahren. Informationen, die uns für eine Veröffentlichung erreichen, können deshalb momentan nicht in dem Umfang geprüft und bearbeitet werden, wie Sie und wir es sonst gewohnt sind. Aufträge für den Advertorial-Service nehmen wir weiterhin gerne an. Diese werden selbstverständlich termingerecht bearbeitet. Wir danken für Ihr Verständnis und hoffen, bald wieder aktiv über die schönsten und interessantesten Urlaubsziele berichten zu können. Fragen per e-Mail werden schnellstmöglich beantwortet.

 

powered by Cybernex GmbH | Datenschutzerklärung
Wir verwenden Cookies (Textdateien), um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Laut Gesetz können wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern, wenn diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen benötigen wir Ihre Erlaubnis. Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen. Sie geben ihre Einwilligung mit Einverstanden oder können ablehnen. Erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wer wir sind, wie Sie uns kontaktieren können und wie wir personenbezogene Daten verarbeiten.