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BDZV kritisiert geplante Abschaffung des Listenprivilegs

Es sei ein Skandal, dass auf dem Rücken der Zeitungen, die täglich über Datenmissbrauch berichten und die Bürger zum sorgsamen Umgang mit ihren Daten auffordern, der Missbrauch durch andere Branchen ausgetragen werde, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, heute in Berlin.

{mosgoogle left} Zeitungen würden hier in Sippenhaft genommen. Anlass ist die Kabinettsentscheidung zur Novellierung des Datenschutzrechts.

Danach dürfen Zeitungen und Zeitschriften keine adressierte Kundenwerbung mehr betreiben, sofern der potenzielle Abonnent nicht vorher schriftlich zugestimmt hat. Von der Leserwerbung per Brief, die auf dem sogenannten Listenprivileg basiert, sei die Neugewinnung von Abonnenten bis zu 60 Prozent abhängig, erläuterten die Zeitungsverleger.

Dieser Weg werde den Zeitungen künftig verschlossen - mit allen absehbaren negativen Folgen für die Wirtschaftskraft der Verlage und die Pressevielfalt in Deutschland.

Der BDZV appellierte an die Mitglieder des Deutschen Bundestags, die Datenschutznovelle in der vorliegenden Form nicht zu verabschieden.

Quelle: ots


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