Fränkische Kultur in all ihren Facetten erleben: Der Steigerwald macht es möglich - 5.0 out of 5 based on 1 vote

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Kultureller Reichtum Frankens: Der Steigerwald als Schnittpunkt von drei fränkischen Bezirken

Im Steigerwald erleben Sie die ganze Vielfalt Frankens. Denn hier im Steigerwald treffen die drei fränkischen Bezirke "Mittelfranken", "Unterfranken" und "Oberfranken" zusammen. Darin integriert repräsentieren die sechs Landkreise "Landkreis Bamberg", "Landkreis Erlangen-Höchstadt", "Landkreis Haßberge", "Landkreis Kitzingen", "Landkreis Neustadt a. d. Aisch" und der "Landkreis Schweinfurt" die landschaftliche, kulinarische und nicht zuletzt kulturelle Vielfalt einer ganzen Region in Franken.20465b0608d3478eb7f8139e66e7f236

Die alte Kultur- und Mittelgebirgslandschaft "Steigerwald", im Norden Bayerns, umflossen von Main und Aisch, zwischen den fränkischen Bischofstädten Bamberg und Würzburg, birgt damit ungeahnte, wie auch über Frankens Grenzen hinaus, bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, von denen wir Ihnen aus der Fülle der vorhandenen Zielpunkte ein paar wichtige Highlights vorstellen.

Fränkische Weingüter, das kulturelle Erbe vieler Generationen

Die typischen Weinstädtchen, -gemeinden und -dörfer, wie Zell am Ebersberg, Michelau im Steigerwald, Oberschwarzach, Handthal, Castell, Abstwind, Wiesenbronn, Iphofen, Weinparadies Franken, Ipsheim - Burg Hoheneck, um nur einige Beispiele zu nennen, bieten aus über 1.000 ha von 62 Weinbergslagen mit den dort ansässigen Erzeugergenossenschaften, Weingütern und Winzerbetrieben außergewöhnliche Tropfen. Ob Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Kerner, Scheurebe, Riesling, Rieslaner oder Traminer - am Steigerwald wird die Kraft der Erde im Wein lebendig und die raren, aber um so kostbareren "roten Rebtupfer" mit den Sorten Spätburgunder, Portugieser, Domina, Dornfelder und Schwarzriesling überzeugen selbst die anspruchvollsten Weintrinker.

Wer auf dei schlanke Linie achten möchte und gerne frischen Fisch mag, ist hier ebenfalls bestens aufgehoben. Bis zu 2000 Karpfenteiche schätzt man im Aischtal zwischen Bad Windsheim, Höchstadt an der Aisch und der Mündung des kleinen Flusses in der Regnitz nahe Forchheim. 1200 Teichwirte erzeugen hier umweltverträglich den bekannten „Aischgründer Spiegelkarpfen“ der bereits vor Jahrhunderten im Aischgrund von Mönchen gezüchtet wurde. Von September bis April ist dieser gesunde Fisch auf den Speisekarten der zahlreichen urigen Gaststätten nicht mehr wegzudenken.

Kulturelle Höhepunkte, wohin Sie schauen

"Schlüssel im Drei-Franken-Eck, auch Tor zum Steigerwald genannt, wurde bereits 1336 mit Stadtrechten ausgestattetet. Mit Schlüsselfeld erschließt sich der Steigerwald in seiner ganzen Vielseitigkeit! Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur, wie unter einem Brennglas ist hier die ganze Steigerwälder Vielfalt vereint. So zeigt das Stadtmuseum Schlüsselfeld einen Ausschnitt der Geologie und Natur des Steigerwaldes. Eingebunden darin ist das Leben der Menschen in früheren Jahrhunderten.

Schon die Kelten waren im Aischtal

Das Museum für Keltenkunde im Ort Gutenstetten im Aischtal zeigt mit über 10.000 Jahre alten Fundstücken aus der Gemeinde und der Region so manches Unikat der Frühgeschichte. Öffnungszeiten: April bis Oktober: Sonn- und Feiertags 14.00 - 18.00 Uhr

Gerolzofen und die Epoche der Gotik

Kunst und Geist der Gotik finden Sie in der 1497 erbauten Johanniskapelle, die wertvolle und seltene Ausstellungsstücke, z. B. von Tilman Riemenschneider beherbergt und die künstlerische Entwicklung der Gotik im fränkischen Raum dokumentiert.

Kulturelle Zeitreise in Bad Windsheim

Eine Zeitreise durch 700 Jahre fränkische Alltagsgeschichte erleben Sie bei einem Rundgang durch das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim in dem über 100 originalgetreu eingerichtete Häuser gezeigt wird. Die Häuser sind in sechs Baugruppen zusammengefasst, die nach Regionen und Themen angeordnet sind. So hat man bei einem Spaziergang durch das Museumsgelände das Gefühl, von Dorf zu Dorf wie früher zu wandern. Bauernhöfe, Scheunen, Mühlen, Brauereien, Gasthäuser, Schäfereien und Handwerkerhäuser laden hier Jung und Alt zur Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein. Öffnungszeiten: Mitte März bis Anfang Oktober Di. - So. 9.00 - 18.00 Uhr.

Neustadt a.d. Aisch: Malerische Gassen und Fachwerkhäuser

In idyllischer Lage am südlichen Rand des Steigerwaldes gelegen, ist Neustadt a. d. Aisch der ideale Aufenthaltsort für Einzelreisende ebenso wie für Familien. Die zahlreichen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, sowie ein vielfältiges Angebot an Konzerten, Kirchweihen, Weinfesten und kulturellen Veranstaltungen versprechen einen abwechslungsreichen Urlaub. Damit ist Neustadt a.d. Aisch auch der ideale Standort für Wanderungen, Radtouren und Ausflüge in der Region. Das Nürnberger Tor bildet einen markanten Punkt der Stadt, ebenso das Alte Markgräfliche Schloss mit dem mittlerweile überregional bekannten Aischgründer Karpfenmuseum, den KinderSpielWelten, Handwerkerstuben und einem Apothekergarten. Ein weiteres Wahrzeichen ist das barocke Rathaus, auf dessen Türmchen täglich um 12.00 Uhr der Geißbock meckernd seine Runde dreht, eine Erinnerung an eine Sage aus dem ausgehenden Mittelalter: ein in das Fell eines Geißbocks eingenähter Schneider soll 1461 die Stadt vor dem Aushungern gerettet haben, weil er belagernden Feinden große Lebensmittelvorräte vorgaukelte.

Bamberg, das Fränkische Rom

Genau wie das Original in Italien ist auch Bamberg, das „Fränkische Rom“, auf sieben Hügeln errichtet, und ebenso wie die Römer genießen auch die Bamberger Lebensfreude vor der Kulisse einmaliger Kulturschätze. Die besondere Atmosphäre in den Altstadtgassen rund um den Domplatz, der Blick auf Klein Venedig und das Panorama vom Michaelsberg auf die Stadtlandschaft gehören zu den Höhepunkten des Weltkulturerbes.

Beispiel: Die Barocke Residenz der Bamberger Fürstbischöfe am Domplatz mit reich ausgestatteten Prunkzimmer, (Kaisersaal, Kaiserzimmer, Möbel, Gobelins, Fayencen). Altdeutsche und barocke Galerie von bemerkenswerter Qualität u.a. Heisterbacher Altar, Tafeln des Meisters des Marienlebens, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach d.Ä.,Hans von Kulmbach. Öffnungszeiten: April-Sep. 9.00 - 18.00 Uhr

Burgwindheim, der beliebte Wallfahrtsort

Burgwindheim, ein beliebter Wallfahrtsort an der alten Thurn-und Taxis'schen Poststraße (jetzt B22), zwischen Bamberg und Würzburg gelegen, ist eine ländliche Gemeinde, die sich ihre fränkische Dorfgemeinschaft bis in die heutigen Tage erhalten hat. Der alte Dorfkern, geprägt vom ehemaligen Amtsschloß der Ebracher Äbte (1720-1725) und der Pfarrkirche (1748-1751), beides unter Mitwirkung von Balthasar Neumann erbaut, stellt sich als Sehenswürdigkeit fränkischer Baudenkmäler dar. Die Heilig-Blut Kapelle, ein um 1597 errichteter nachgotischer Steinbau, und der von J.L.Dientzenhofer geschaffene Hl. Blutbrunnen sind Zeugen der bereits im Jahre 1465 entstandenen eucharistischen Wallfahrt. Besichtungen der Burgwindheimer Sehenswürdigkeiten ist möglich. Öffnungszeiten: Montag 14.00 - 16.30 Uhr und Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr

Doch auch anderswo im Steigerwald gibt es sehenswerte Schlösser, Burgen und Klöster. Das Schloss Weißenstein unweit von Bamberg gilt als eine der glanzvollsten Barockanlagen Frankens. Weit weniger bekannt: Es beherbergt die größte private Gemäldesammlung Deutschlands, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann.

Die Basilika der Zisterzienserabtei Ebrach gilt unter Fachleuten als einzigartiges Zeugnis frühgotischer Baukunst in Deutschland. Die späteren Klostergebäude des berühmten Baumeisters Leonhard Dientzenhofer vermitteln die ganze barocke Pracht.

Gerolzhofen empfängt jeden Gast persönlich

Ein besonderes Highlight ist der persönliche Empfang des "Markgrafen Gerold", der Symbolfigur Gerolzhofens, in der Rüstkammer des Alten Rathauses in Gerolzhofen bei einem Gläschen Frankenwein. Er erzählt sehr charmant nicht nur aus seinem bewegten Leben und der Geschichte seiner Stadt, sondern auch Wissenswertes über den Weinbau in der Region.

Frankens Steigerwald ist einfach zu schön, um nur durchzufahren: In den geschichtsträchtigen Städten und liebenswerten Städtchen, bei freundlichen Gastgebern und fränkischer Schmankerlküche lohnt sich durchaus das Anhalten und Verweilen. Wer etwas Zeit mitbringt sollte zm Abschluss seiner Kulturtour das wichtigste Zentrum für Wellness und Gesundheit im Steigerwald, die Kurstadt Bad Windsheim im Südwesten mit der ganzen Familie besuchen.

Dort erwartet die Gäste mit der Franken-Therme und dem einmaligen Salzsee ein außergewöhnliches Wellness-Erlebnis: Thermal-Badehallen, einmaliger Salzsee (26,9% Solegehalt), Saunalandschaft, Wellness-Oase, Restaurant und vielfältige Garten Atrien. Öffnungszeiten: Badehallen täglich 9.00-22.00 Uhr, Saunalandschaft und Wellnessoase täglich 10.00-22.00 Uhr

Fast alle Wege führen in und durch den Steigerwald

Eine gute Möglichkeit ist das befahren des Steigerwald-Panoramaweges

Der Steigerwald-Panoramaweg von Bad Windsheim nach Bamberg ist ein nach den Richtlinien des Deutschen Wanderverbandes zertifizierter Qualitätswanderweg in Franken. Eine Wanderung entlang des Panoramaweges lässt eine besondere, romantische Stimmung aufkommen. Wie der Name des Weges verspricht, zählen die Aussichtspunkte mit vielen traumhaften Fernsichten zu den Höhepunkten der Wanderung. Die neun Etappen sind in einem kostenfrei erhältlichen Taschenwanderführer detailliert beschrieben.

Aischtalradweg für Radfahrer

Besonders beliebt: Wanderungen und Radtouren ohne Gepäck. Überregional vielbeachtet ist der Aischtalradweg, der von Rothenburg  o.d. Tauber quer durch den Steigerwald nach Bamberg führt. Aufgrund seines Höhenprofils ist er gerade für Familien gut geeignet.

Die drei „K`s“ der Steigerwald-Höhenstraße: Kultur, Kunst und Kulinarisch

Diese "Höhenstraße" berührt in ihrem Verlauf nicht nur die landschaftlich reizvollsten Gebiete des Naturparks. Diese "Höhenstraße" ist auch eine "Kulturstraße", eine "Kunststraße". Berührt sie doch immer wieder Orte mit bedeutenden kirchlichen und weltlichen Bauten aller Stilarten, mit Burgen und Schlössen, mit Kunstschätzen selbst in kleinsten, unscheinbaren Dorfkirchlein, mit Bildstöcken, Wegkapellen, Kruzifixen, uralten Steinkreuzen am Wegesrande - überraschenden Bereicherungen vielfältiger Art für den Kunstsinnigen! Vom Main zur Aisch, von Eltmann bis Neustadt und Bad Windsheim führt diese reizvolle, lohnende Autostraße durch den Naturpark Steigerwald von Nord nach Süd mit einer Länge von 70 km. Aussteigen lohnt sich!

Tipp der Redaktion:
Wenn Sie den Weg in den Steigerwald für 2012 planen dann sollten Sie die Landesgartenschau 2012 in Bamberg in den Terminkalender eintragen. Was sie bietet, welche Attraktionen und welche Veranstaltungs-Highlights es geben wird, beantwortet ein erster Flyer, der ab sofort erhältlich ist. Er informiert auf 14 Seiten über das Hauptgelände der Landesgartenschau, die ERBA-Insel, und die dezentralen Standorte Weingarten am Kloster von St. Michael und Gärtnerstadt. Darüber hinaus bietet der Prospekt einen ersten Einblick in das Veranstaltungsprogramm, das 165 Tage Gartenfest im Jahr 2012 garantiert.

Resumee der Redaktion: Ein mehrtägiger Streifzug durch den Steigerwald lohnt sich zu jeder Jahreszeit und bei einem guten Glas Wein mit einem Spiegelkarpfen auf dem Teller ist ein mehrtägiger Aufenthalt nochmal so schön. Eben, eine Region für Genießer.

Der aktuelle Gesamtkatalog zum Steigerwald ist kostenfrei im German News Reisekatalogservice erhältlich.

Weitere Informationen und Programmangebote erhalten Sie beim Tourismusverband Steigerwald, Telefon 09162/124-24 www.steigerwald-info.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Links:

www.steigerwald.org
www.bamberg2012.de
www.bamberg.de
www.neustadt-aisch.de
www.freilandmuseum.de
www.franken-therme.net
www.gerolzhofen.de
www.karpfenmuseum.de
www.schluesselfeld.de
www.bocksbeutelstrasse.de
www.bierstrasse.de
www.karpfenschmeckerwochen.de
de.wikipedia.org/wiki/Steigerwald

Autor: Gerd Bruckner
Fotos: TI Steigerwald




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