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9 Plätze - 9 Schätze – Die Zuseher im ORF wählten ihren Favoriten

Seit 2014 ist die Fernsehsendung „9 Plätze – 9 Schätze“ (ORF) Fernsehfixpunkt am Nationalfeiertag, die Zuschauer wählen dabei jährlich den schönsten Platz Österreichs. Gefragt sind dabei nicht bekannte Tourismusdestinationen, sondern Plätze, die nicht von vornherein im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. In jedem der neun Bundesländer gibt es ein von den ORF Landesstudios organisierte Vorwahl. Für Tirol gingen heuer der Stuibenfall im Ötztal, die Wolfsklamm bei Stans und das Kaisertal ins Rennen. Das Kaisertal hat sich beim Publikum nicht nur in der Vorrunde in Tirol durchgesetzt, sondern auch am Nationalfeiertag bei den Zuseherinnen und Zusehern in ganz Österreich.

„9 Plätze – 9 Schätze hat sich am Nationalfeiertag in den letzten Jahren zu einer sehr erfolgreichen Marke entwickelt. Die offizielle Übergabe des Siegerpokals erfolgte am 2. November von ORF Tirol Landesdirektor Helmut Krieghofer an das Kaisertal.

Im Naturschutzgebiet Kaisergebirge gelegen, war das Kaisertal das letzte bewohnte Tal Österreichs, in das man nicht fahren konnte. Autos für den Verkehr im Kaisertal wurden per Hubschrauber eingeflogen und fuhren ohne Nummernschild – schließlich gab es keine Kontrollen – was dem Kaisertal den Beinamen „Tal der Gesetzlosen“ verschaffte. Erst 2008 erfolgte die Anbindung an das öffentliche Straßensystem, welche jedoch nur Einwohner nutzen dürfen. Besucher müssen weiterhin die 285 Stufen des „Kaiseraufstiegs“ zu Fuß bewältigen.

Der in der Live-Sendung gezeigte Beitrag wurde von Tirol heute-Moderatorin Katharina Kramer präsentiert und gestaltet. Der Kurzfilm spiegelt die Einzigartigkeit des Kaisertals mit seinen alten Einödhöfen und den sattgrünen Wäldern vor den steilen, grauen Gebirgswänden wider. Sieben Gastronomiebetriebe –Pfandlhof, Veitenhof, Ritzau-Alm, Vorderkaiserfeldenhütte, Hinterbärenbad, Hans-Berger-Haus und Hinterkaiserhof – laden Besucher zu Verschnaufpausen vor diesem Panorama ein.

Naturschutzexperten sind vor allem von der Vielfalt der heimischen Pflanzen begeistert. Menschen gibt es im Kaisertal dagegen nur wenige: 39 Einwohner sind aktuell gemeldet, darunter beispielsweise Senner Helmut Kanz. Der Frührentner verbringt seit 13 Jahren jeden Sommer von Mai bis September auf der Alm, wo er die Kühe von zwei Bauern betreut. Über den Besuch von Wanderern freut er sich immer, aber auch wenn er bei schlechtem Wetter zum Teil tagelang allein ist, wird ihm nicht langweilig: Er liest viel und hat sich außerdem beigebracht, wie man Hühner hypnotisiert – als „Hennenflüsterer“ kann man ihn so auch auf Youtube sehen. „Neben den faszinierenden Naturbildern, sind es vor allem solche Geschichten, die das Kaisertal besonders machen und uns von den restlichen Nominierten abheben“, so Stefan Pühringer.


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