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Poker in Deutschland immer beliebter PDF Print E-mail
Written by Gerd Bruckner   
Dienstag, 15 Januar 2008

There are no translations available

Deutschland ein neues Poker Land? 

Es gibt bald keinen Privat-Fernsehsender, auf dem nicht gepokert wird.

Image Wenn Prominente mitspielen ist die Zuschauerquote besonders hoch. So findet beispielsweise bei Pokerstars wieder die TV Total Pokerstars nacht mit Stefan Raab und Elton statt. Allerdings müssen sich interessierte Mitspieler dafür erst qualifizieren um dann bei der Aufzeichnung für Pro7 dabei sein zu können.

Doch welche Regeln gibt es beim Poker? Welche Spielarten gibt es?

Die Redaktion hat für Sie die wichtigsten Regeln und Spiele zusammengefasst. Auch wenn Sie nicht im Spielcasion an einer pokerrunde teilnehmen oder Online spielen - Poker macht selbst im Privatkreis viel Spass und wenn ein Limit vereinbart wird bleibt die Spannung erhalten und niemand muss Angst haben sich zu verausgaben.

POKER-SPIELARTEN

Am Bekanntesten ist das Straight-Poker mit 5 Karten bei dem 1x karten gewechselt werden können. Diese Spielform ist allerdings nicht besonders spannend, da nur 2x gesetzt wird und mancher Mitspieler sein Limit schnell erreicht.

Sehr viel spannender sind Spiele die vom Geber angesagt werden und die nicht immer gleich sein müssen. So hat jeder Spieler Vorlieben und kann nach Ansage mitspielen oder aussteigen. Denn trotz allgemein gültiger Regeln ist niemand gezwungen ein bestimmtes Spiel mitzuspielen.

Der Kartengeber gibt die Spielvarainte vor

POKER-Spielvariationen:


Draw Poker: Fünf Karten in der Hand, einmal Kartenwechselmöglichkeit. (Grundeinsatz - Karten ansehen - Setzen - ggf. Karten tasuchen - erhöhen - sehen)

Five-Card Stud: Jeder Spieler erhält eine Karte verdeckt (Taschenkarte), so dass nur er weiss was er auf der Hand hat, vier Karten werden offen gespielt (pro Runde eine Karte offen legen mit der Möglichkeit pro Runde zu setzen/auszusteigen oder zu erhöhen)

Spannung: sehr hoch, da sich die Chance bis zum Schluss hält und jeder Spieler nicht weiss welche Karten er bekommt.
Risiko: hoch, da zwar alle sehen was jeder Spieler, bis auf die verdeckt Karte, hat - jeder Spieler weiss aber auch nicht welche Karten er noch bekommt.

Seven Card Stud

Seven Card Stud Poker ist das wahrscheinlich bekannteste Pokerspiel der Welt. Das Spiel ist ein absoluter Klassiker, für dessen vollkommene Beherrschung man möglicherweise ein ganzes Leben braucht. Im Verlauf des Spiels erhält jeder Spieler sieben Karten, doch nur das jeweils beste Blatt aus fünf Karten bestimmt den Gewinner.

Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Taschenkarten und eine offene Karte. Der Spieler mit der niedrigsten offenen Karte ist der “Bring-In“ (derjenige, der mit dem Setzen anfängt), und muss entweder einen Einsatz in Höhe der Hälfte des Small Bet oder des ganzen Small Bet bringen (z.B. entweder 1 oder 2 Euro in einem 2/4 Euro Spiel). Die Einsatzrunde wird dann im Uhrzeigersinn fortgesetzt bis alle Spieler an der Reihe waren.

Hinweis: Haben zwei Spieler eine gleichwertige Hand, bestimmt die Rangfolge der Farben den Bring-In: Pik, Herz, Karo und Kreuz (absteigende Reihenfolge).

Jeder Spieler erhält nun eine offene Karte, die so genannte “Fourth Street” (vierte Straße). Der Spieler, dessen aufgedeckte Karten den höchsten Pokerwert ergeben, beginnt. Dieser Spieler kann entweder checken oder setzen. Hält kein Spieler ein Pärchen in seinen offenen Karten, dann entspricht der Einsatz der Small Bet (2 euro in einem 2/4 Euro Spiel). Hat einer der Spieler ein Pärchen, kann der Einsatz in Höhe des Big Bet gebracht werden (4 in einem 2/4 Euro Spiel).

Jeder Spieler erhält eine weitere offene Karte, die so genannte “Fifth Street” (fünfte Straße). Erneut beginnt der Spieler mit dem höchsten offenen Blatt.

Hinweis: Mit Beginn der Fifth Street werden alle Einsätze um den Big Bet erhöht (4 Euroin einem 2/4 Euro Spiel).).

Die Spieler erhalten eine weitere offene Karte, die so genannte “Sixth Street“ (sechste Straße). Wieder beginnt der Spieler mit dem höchsten offenen Blatt.

Die siebte und letzte Karte (daher der Name 7 Card Stud) wird verdeckt an die Spieler ausgegeben. Der Spieler mit dem höchsten offenen Blatt beginnt.

Sind nach der letzten Einsatzrunde noch mehrere Spieler im Spiel, zeigt derjenige, der zuletzt gesetzt oder erhöht hatte, seine Karten zuerst. Gab es keinen Einsatz während der letzten Runde, zeigt der Spieler mit dem höchsten offenen Blatt seine Karten zuerst.

Der Spieler mit dem besten Fünf-Karten-Stud-Blatt gewinnt den Pot. Haben zwei oder mehrere Spieler gleichwertige Blätter wird der Pot gleichmäßig zwischen diesen Spielern aufgeteilt.

Mexican Sweat:
Sieben Karten verdeckt, pro Runde wird eine Karte bei den Spielern aufgedeckt, so dass pro Runde/Karte gesetzt werden kann.

Spannung: Reine Glückssache mit Überraschungseffekt für alle Spieler. Es kann pro Runde gesetzt/erhöht oder ausgestiegen werden.

Cincinnati: Zwei karten bleiben beim Spieler verdeckt, fünf Karten werden in der Mitte verdeckt gelegt. Pro Runde wird eine Karte in der Mitte aufgedeckt. Somit haben alle Spieler die gleichen Karten in der Mitte und können diese fünf Karten mit den eigenen zwei verdeckten Karten kombinieren.

Spannung: hoch
Risiko: sehr hoch, da zur Kombination mit den verdeckten Karten jeder Spieler kombinieren kann

Tic Tac Toe:
jeder Spieler erhält zwei verdeckt Karten. in der Mitte werden 9 Karten gelegt. Pro Runde werden zwei Karten in der Mitte aufgedeckt. Zuerst schräg links oben und rechts unten, dann schräg rechts oben und links unten, dann mitte rechts und mitte links, dann mittlere Karte aufdecken und Kombi mit den zwei verdeckten Karten erstellen. Es kann nur jeweils eine Reihe genutzt werden. (schräg von links über mitte nach rechts unten, mitte links, Mittelkarte und rechts mitte oder links unten, Mittelkarte zu rechts oben. Es zählen nur 5 Karten.

Texas Holdem ist eine in der Pokerwelt sehr beliebte Pokerversion.

Bei Texas Holdem werden jedem Spieler zwei Karten (auch „Taschenkarten“ genannt) ausgeteilt, die nur diesem Spieler gehören und die nur er sehen kann. Zusätzlich werden fünf Karten offen in die Mitte des Tisches gelegt (erste Runde drei Karten auf einmal offen, zweite Runde 1 Karte, dritte Runde 1 Karte aufdecken. Diese Gemeinschaftskarten ( “Community Cards“ genannt), können von allen Spielern genutzt werden, um zusammen mit ihren jeweiligen beiden Taschenkarten eine möglichst gute Fünf-Karten-Hand zu bilden.

Die Blinds – die Blindeinsätze

Bei Texas Holdem gibt es einen sogenannten "Dealer-Button " (Dealer-Knopf), der vor einem der Spieler platziert wird und somit markiert,  welcher Spieler im aktuellen Spiel an der Reihe ist, die Karten zu geben. Bevor das Spiel beginnt, entrichtet der erste links vom Dealer sitzende Spieler das "Small Blind", welches der Hälfte des Mindesteinsatzes am Tisch (z. B. 1 Euro in einem 2/4 Euro Spiel) entspricht.

Der zweite links vom Dealer sitzende Spieler entrichtet das sogenannte “Big Blind“, das immer dem Mindesteinsatz am Tisch entspricht (2 Euro bei einem 2/4 EuroSpiel). Danach erhält jeder Spieler zwei verdeckte Karten, auch Taschenkarten genannt.

“Pre-Flop” – die erste Einsatzrunde

Nachdem jeder Spieler seine Taschenkarten eingesehen hat, kann er nun entscheiden, ob er mit dem Big Blind mitgehen oder ihn erhöhen möchte. Wie wir wissen, entspricht das Big Blind dem Mindesteinsatz, in einem 2/4 Euro Texas Holdem Spiel würde es den Spieler also 2 Euro kosten, in der ersten Einsatzrunde (“Pre-Flop“) mitzugehen. Bei Texas Holdem gibt es die Bietoptionen Bet (Setzen), Call (Mitgehen) und Raise (Erhöhen). Welche Optionen wahrgenommen werden können, hängt davon ab, wie der vorige Spieler reagiert hat. Jeder Spieler kann jederzeit aussteigen. Der erste Spieler kann entweder setzen, mitgehen oder erhöhen. Nachfolgende Spieler können mitgehen oder erhöhen. Mitgehen bedeutet, den gleichen Betrag zu setzen, den der vorherige Spieler gesetzt hat. Erhöhen bedeutet, den gleichen Betrag wie der vorherige Spieler zu setzen und diesen noch zu erhöhen. Die nachfolgenden Spieler müssen dann den erhöhten Einsatz bringen und, sofern Spieler vorher einen niedrigeren Eisnatz brachten ahben diesen auf den zuletzt gesetzten Betrag aufzufüllen.

Der “Flop” – die zweite Einsatzrunde

Am Ende der ersten Einsatzrunde wird der “Flop“ aufgedeckt in die Mitte des Tisches gelegt. Der Flop sind die ersten drei Gemeinschaftskarten (Community Cards), die allen Spielern zur Verfügung stehen, um ihr Fünf-Karten-Blatt zu bilden. Der Spieler, der links vom Dealer-Button sitzt, beginnt mit dem Setzen. Alle Einsätze und Erhöhungen während dieser Runde können nur in Höhe des "unteren Satzlimits" gemacht werden (also 2 Euro in einem 2/4 Euro Spiel).

Sobald alle Einsätze in der Flop-Runde gemacht wurden, wird der „Turn“ aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Der ”Turn” ist die vierte Gemeinschaftskarte bei Texas Holdem. Der Spieler, der links vom Dealer-Button sitzt, beginnt mit dem Setzen. In dieser Runde verdoppeln sich die Einsätze vom unteren Satzlimit auf das obere Satzlimit , d.h. in einem 2/4 Euro Spiel werden die Wetteinsätze auf 4 Euro aufgestockt.

Der “Turn” – die dritte Einsatzrunde

Sobald alle Einsätze in der Flop-Runde gemacht wurden, wird der „Turn“ aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Der ”Turn” ist die vierte Gemeinschaftskarte bei Texas Holdem. Der Spieler, der links vom Dealer-Button sitzt, beginnt mit dem Setzen. In dieser Runde verdoppeln sich die Einsätze vom unteren Satzlimit auf das obere Satzlimit , d.h. in einem 2/4 Euro-Spiel werden die Wetteinsätze auf 4 Euro aufgestockt.

Der “River” – die vierte und letzte Einsatzrunde

Sobald alle Einsätze in der Turn-Runde gemacht wurden, wird der “River” aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Der “River“ ist die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte bei Texas Holdem. Der Spieler, der links vom Dealer-Button sitzt, beginnt mit den Einsätzen. Es gelten die gleichen Regeln wie in der dritten Einsatzrunde.

Der Showdown

Wenn am Ende der letzten Einsatzrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, zeigt der Spieler, der zuletzt gesetzt oder erhöht hat, sein Kartenblatt. Wurde in der letzten Runde kein Einsatz gesetzt, zeigt der Spieler, der links neben dem Dealer-Button sitzt, seine Karten zuerst. Der Spieler mit dem besten Fünf-Karten-Blatt gewinnt den Texas Holdem Pot. Haben mehrere Spieler ein gleichwertiges Kartenblatt, dann wird der Pokerpot gleichmässig unter den Spielern mit den besten Händen aufgeteilt.

Die Texas Holdem Regeln besagen, dass alle Kartenfarben gleichwertig sind, daher kommt die Aufteilung von Pötten hierbei häufiger vor als bei anderen Pokervarianten.

Nachdem der Pot ausgeschüttet wurde, kann eine neue Runde Texas Holdem beginnen. Der Dealer-Button wird nun im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler verschoben und neue Karten werden an alle Spieler ausgeteilt.

Spezial bei Texas Holdem: Limit, No-Limit und Pot-Limit Holdem

Limit Texas Holdem

Bei Limit Texas Holdem gibt es ein Satzlimit, jeder Spieler darf pro Runde nur viermal setzen. Das gilt auch für (1) setzen, (2) erhöhen, (3) weiter erhöhen und (4) Cap (letzte Erhöhung). Allerdings gibt es bei No-Limit Texas Holdem und Pot-Limit Texas Holdem keine Höchstbeschränkung bei der Anzahl der Eröhungen.

No Limit Texas Holdem

Mindesterhöhung: Bei No-Limit Texas Holdem muss die Erhöhung mindestens der Summe des letzten Einsatzes oder der letzten Erhöhung in der gleichen Runde entsprechen. Zum Beispiel: wenn der erste agierende Spieler 5 Euro setzt, dann muss der zweite Spieler um mindestens 5 Euro erhöhen (Gesamteinsatz von 10 Euro). Zulässige maximale Erhöhung: Die Chips, die Sie auf dem Tisch liegen haben

Pot Limit Texas Holdem

Mindesterhöhung: Der Erhöhungsbetrag muss mindestens so hoch sein wie der vorherige Einsatz oder die vorherige Erhöhung in der gleichen Runde. Zum Beispiel: wenn der erste agierende Spieler 5 Euro setzte, dann muss der zweite Spieler um mindestens 5 Euro erhöhen (Gesamteinsatz von 10 Euro).

Maximale Erhöhung: Die Höhe des Pokerpots. Dazu zählen der Gesamtwert des aktiven Pots plus alle Einsätze auf dem Tisch plus der Summe, die der agierende Spieler vor der Erhöhung setzen muss.

HORSE (gemischte Spiele)

HORSE (Hold'em, Omaha, Razz, Seven Card Stud, Seven Card Stud Eight-or- Better) ist eine Zusammenstellung von Pokervarianten, mit der Sie beweisen können, wie umfassend Ihre Pokerfähigkeiten sind. Falls es Ihnen zu langweilig ist, immer nur eine Variante zu spielen, versuchen Sie es doch einmal mit HORSE!

Darüber hinaus gibt es Razz, Omaha und die Low-Variante bei der Sie die schlechtmöglichste Hand haben müssen, um zu gewinnen.

Pokertische und Turniere

Ring-Game

Ein Ring-Game ist der Name für ein normalen bzw. Standard-Pokertisch, an dem in jeder Runde um Spielgeld bzw. Geld gespielt wird. Das Ring-Game steht im Gegensatz zu Turnieren, wo man ein Startgeld bezahlt. Ein Online Ring-Game findet man beispielsweise in der PokerStars-Lobby, indem man sich lediglich für eine der Poker-Varianten (Holdem, Omaha, Stud) entscheidet.

Sit & Go

Ein Sit & Go Turnier ist ein Turnier das keine feste Startzeit hat; es geht einfach los wenn alle Sitze an einem bestimmten Tisch voll sind. Diese Turniere können unter der "Sit & Go"-Option, in der Lobby von PokerStars gefunden werden. PokerStars bietet drei verschiedene Sorten von Sit & Go Turnieren an: Single table (Einzeltisch), Two Table (Zwei Tische), Multi-Table (Mehrere Tische).

Multi-Tisch-Turniere

In einen Multi-Tisch-Turnier beginnen die Spieler mit einer bestimmten Anzahl an Chips. Spieler an mehreren Tischen versuchen Chips zu gewinnen, während die Blinds und / oder Antes Schrittweise erhöht werden. Wenn ein Spieler keine Chips mehr hat, wird er eliminiert und die verbleibenden
Spieler werden von einem Tisch zu einem anderen Tisch versetzt, um eine gleichmäßige Verteilung der Spieler zu sichern. Sind schließlich noch 9 Spieler im Turnier, wird der Finaltisch eröffnet, dieser wird solange gespielt, bis ein Spieler alle Chips gewonnen hat.

Im Privatkreis können Sie natürlich die Spielart und den Pot frei festlegen. Es müssen die Regeln allen Spielteilnehmern bekannt sein und alel zustimmen. Wenn ein Mitspieler die Regel noch nicht kennt, können Sie Testrunden spielen.

Bevor Sie sich in einem Casino beteiligen können Sie dank Internet natürlich auch online spielen.

Alle Online Pokerspielanbieter geben Ihnen die Möglichkeit auch ohne reales Geld zu spielen.

Ob mit realem Geld oder einfach nur zum Testen: die Wertigkeit der Karten ist weltweit gleich

Royal Flush: Besteht aus einem Ass (Ace), König (King), Dame (Queen),
Bube (Jack) und Zehn, die alle von der selben Farbe sind.

Straight Flush: Ein Straight Flush ist wie ein Royal Flush, nur ist die höchste Karte kein Ass, z.B. 5-6-7-8-9 von der selben Farbe. Wenn zwei
Spieler einen Straight Flush haben, dann gewinnt derjenige, dessen Blatt mit der höchsten Karte beginnt.

Four of a Kind | Vierling: ein Blatt, das 4 Karten der selben Wertigkeit enthält. Wenn zwei Spieler je einen Vierling haben, dann gewinnt derjenige, dessen Karten höher sind.

Full House: Ein Drilling plus ein Paar bilden das Full House. Wenn zwei
Spieler ein Full House haben, dann gewinnt derjenige, der den höheren
Drilling hat.

Flush: Ein Flush besteht aus 5 Karten der selben Farbe. Wenn zwei oder
mehr Spieler einen Flush der selben Farbe haben, dann gewinnt der
Spieler, der die höchste Karte vom Flush hat.

Straight | Strasse: Fünf Karten in numerischer Reihenfolge bilden den Straight, wie z.B. 8-9-10-Bube-Dame. Das Ass hat hier ein Sonderfunktion, da es sowohl als höchste als auch als niedrigste Karte in einem Straight dienen kann: Ass-König-Dame-Bube-10 oder eben 5-4-3-2-Ass.

Three of a kind | Drilling: Drei Karten der selben Wertigkeit. Wenn zwei Spieler einen Drilling haben, dann gewinnt der höhere Drilling. Sollten zwei Spieler den selben Drilling haben, dann gewinnt derjenige, der die höchste 4. Karte besitzt.

Two pair | Zweier Paar: Ein Blatt das zwei Paare enthält. Wenn zwei Spieler „Zwei Paare“ haben, dann gewinnt derjenige, der das höchste
Einzelpaar hat. Wenn zwei Spieler das selbe höchste Einzelpaar haben, bestimmt das zweite Einzelpaar den Gewinner.

One pair | Pärchen: Ein Blatt, das nur zwei gleiche Karten enthält. Wenn zwei oder mehr Spieler ein Paar haben, dann gewinnt das höchste Paar
den Pot. Wenn zwei Spieler das selbe höchste Paar haben, dann bestimmt die höchste 3. Karte de Gewinner, etc..

High card | Höchste Einzelkarte: Ein Blatt, das keines der oben angeführten Blätter bilden kann. In diesem Fall gewinnt der Spieler, der die
höchste Einzelkarte hat.

Da Onlineanbieter oft amerikanische Begriffe verwenden, sollten Sie sich bei Onlinepsielen vorher mit der Syntax vertraut machen:

1. "CHECK" - (Schieben) Wenn kein Einsatz getätigt wurde in einer Runde, mit dem es gleichzuziehen gälte, kann man sein Recht auf einen Einsatz an den Spieler zu seiner Linken weitergeben. Man ist dadurch aber immer noch am Pot beteiligt und signalisiert, dass man erstmal nichts investieren möchte. Wenn alle Spieler in einer Einsatzrunde "checken", dann gilt diese als komplettiert und das Spiel geht den Regeln entsprechend weiter.

2. "CALL" - (Mitgehen) Wurde ein Einsatz von einem Spieler getätigt, so kann man "mitgehen", d.h. mit dessen Einsatz gleichziehen. Man muss also denselben Betrag in den Pot einzahlen.

3. "FOLD" - (Passen) Wenn ein Einsatz von einem Spieler gemacht wurde und man kein Interesse daran hat, mitzugehen, dann kann man passen. Man gibt seine Karten ab und ist an dieser Spielrunde nicht mehr beteiligt.

4. "BET" - (Einsetzen) Hat noch niemand einen Einsatz getätigt, so kann man es selbst tun, sobald man an der Reihe ist. Alle anderen Spieler, beginnend links vom einsetzenden Spieler, können dann entweder mitgehen, passen oder den Einsatz erhöhen.

5. "RAISE" - (Erhöhen) Wurde ein Einsatz von einem Spieler in einer Einsatzrunde getätigt, so kann man jenen Einsatz erhöhen. Man zieht also mit dem ersten Einsatz gleich und legt die Erhöhung drauf. Alle Spieler, die dann weiterhin in dieser Runde dabeibleiben wollen, müssen mit dem erhöhten Einsatz gleichziehen oder können selbst noch einmal erhöhen ("Re-Raise").

Poker Online wird u.a von pokerstars.com und PartyPoker.com angeboten.


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