Frauen sind deutlich engagierter als Männer, wenn es um ihre Gesundheit geht. Das ist ein Ergebnis einer Studie, die das Marktforschungsinstitut TNS Emnid für die Allianz Private Krankenversicherungs-AG erstellt hat.
Die Befragung von 4.000 Menschen in 40 Regierungsbezirken in West- und Ostdeutschland ergibt einen bundesweiten, repräsentativen Gesundheitsindex.
Der Untersuchung zufolge achten 87 Prozent der Frauen auf eine gesunde Ernährung - bei den Männern sind es "nur" 77 Prozent. Auch wenn es darum geht, Informationen zu Vorsorge oder Krankheiten einzuholen, entsteht eine Differenz von zehn Prozentpunkten zwischen Frauen und Männern.
Vor allem in der Prävention von Krebs, Rückenschmerzen oder Asthma sind Frauen engagierter, dafür sind Männer überdurchschnittlich bemüht, ihr Herzinfarktrisiko zu senken.
"Insgesamt tun die Deutschen - ganz unabhängig vom Geschlecht - sehr viel dafür, um das Entstehen von Krankheiten zu vermeiden oder wieder gesund zu werden", hebt Dr. Michael Albert, Vorstand der Allianz Privaten Krankenversicherung, die überraschend positiven Ergebnisse der Studie hervor.
Mehr als die Hälfte - nämlich 56 Prozent - treibt beispielsweise regelmäßig Sport. Die Bundesbürger haben allerdings auch große Angst vor Krankheiten, vor allem vor Krebs. 73 Prozent der Befragten fürchten sich davor, so der aufschlussreiche Gesundheitsindex.