Noch bis 26. Oktober servieren über 60 Gastwirte bei den Wild- und Weinwochen in der Ferienregion Spessart-Mainland im Rahmen der Aktion „Franken kulinarisch erleben" Köstlichkeiten aus heimischen Wäldern. Eigens erstellte Speisekarten locken mit Spezialitäten wie Hirschkalbskeule in Wacholdersoße, Wildschweinmedaillons an Cassis-Soße oder zartem Rehschlegel.
Bei den Aischgründer Karpfenschmeckerwochen im Steigerwald (bis 2. November) bieten 19 Gasthöfe neben den Klassikern „Karpfen blau und gebacken“ viele weitere Variationen und Spezialitäten rund um den Edelfisch an. Neun der teilnehmenden Karpfenlokale sind mit den Linien des VGN am Wochenende bequem zu erreichen.
Tollwood Winterfestival in München startet Ende November
Das diesjährige Tollwood Winterfestival findet in der Zeit vom 26. November bis zum 31. Dezember 2008 mit einem umfangreichen Kulturprogramm von Theater über Lesungen bis hin zu Live-Musik – und natürlich dem „Markt der Ideen“, einer wahren Fundgrube für Weihnachtsgeschenke und kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt, auf der Münchner Theresienwiese statt.
Zug der Freiheit 1989 oder „Wie schmeckte die DDR?“
Dresden war einer der wichtigsten Ausgangspunkte der Friedlichen Revolution von 1989 / Zahlreiche Veranstaltungen für 2009 geplant / Orte der Erinnerung
Dresden, 4. Oktober 1989. Über 5000 Menschen ziehen demonstrierend über die Prager Straße. Ziel ist der Dresdner Hauptbahnhof. Einige versuchen, gewaltsam zu den Gleisen vorzudringen. Denn hier fahren die Züge mit den Botschaftsflüchtlingen aus Prag nach Westdeutschland, die Züge der Freiheit. Die Polizei räumt den Bahnhof, rund 1300 Menschen werden am Abend und in den kommenden Tagen verhaftet. Tote und Verletzte sind jedoch nicht zu beklagen. Dennoch: es sind die meist beachteten Auseinandersetzungen von demonstrierenden Bürgern mit den Sicherheitskräften der DDR seit dem 17. Juni 1953.
Festival vom 16. bis 26. Oktober in Dresden mit Schwerpunkten "Mythos Czernowitz" und "60 Jahre Israel"
Über 5000 Juden lebten vor 1933 in Dresden. Nur knapp 50 Mitglieder wurden zur "Wende" gezählt. Heute zählt die jüdische Gemeinde wieder rund 500 Mitglieder. Die neue Synagoge von 2001 direkt an Brühlscher Terrasse, Carolabrücke und Elbe gelegen ist ein weithin sichtbares architektonisches Zeichen dafür, dass das jüdische Leben wieder im Dresdner Alltag präsent ist. Dass dies auch für die Kultur gilt, machen seit 12 Jahren die Jiddische Musik- und Theaterwochen in Dresden deutlich. In diesem Jahr sind die Schwerpunkte "Mythos Czernowitz" und "60 Jahre Israel".