Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jährlich erkranken 73.000 Menschen neu an Darmkrebs und 28.000 sterben an den Folgen dieser Krankheit. Dabei ist Darmkrebs die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge nahezu vollständig verhindern oder in einem so frühen Stadium entdecken lässt, dass der Krebs heilbar ist. Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen.
Dr. Christa Maar, Vorstand der Felix Burda Stiftung präsentierte nun erstmals das größte Darmmodell Europas der Öffentlichkeit.
Das innovative Kommunikations-Tool "FASZINATION DARM" kann für Fachtagungen, Gesundheitstage in Unternehmen sowie für städtische und regionale Publikumsveranstaltungen genutzt werden. FASZINATION DARM kostet keine Miete, lediglich Kosten für Logistik und Aufbau fallen an.
Noch nie war Prävention so anschaulich, so das Feedback der mehr als 800 Besucher, die innerhalb von vier Stunden das Modell "FASZINATION DARM" besichtigten. Mit einer Gesamtlänge von mehr als 20 Metern, einer Breite von 3,5 und einer Höhe von 2,8 Metern ist Faszination Darm das größte begehbare Darmmodell dieses Kontinents.
In vier Abschnitten lassen sich gesunder Darm, die Entwicklung von Vorstufen zu Darmkrebs und chronisch entzündliche Darmerkrankungen abschreiten. Dabei schlüpfen die Besucher in die Rolle eines Endoskops und begeben sich auf die Reise durch den menschlichen Darm. Der Darm zum Anfassen wendet sich an nahezu jedes Alter und alle Bevölkerungsgruppen. Informationstafeln, Grafiken und Symbole leiten selbsterklärend durch die Ausstellung.
Dr. Christa Maar über die Motivation für das Projekt FASZINATION DARM: "Die Felix Burda Stiftung macht sich nun seit mehr als sieben Jahren für die Kommunikation der Darmkrebsvorsorge in Deutschland stark. Trotz steigender Zahl der Menschen, die an Früherkennungs-Untersuchungen teilnehmen, ist das Thema Darmkrebsvorsorge nach wie vor tabuisiert und mit vielen falschen Vorstellungen verbunden. Mit FASZINATION DARM haben wir nun die Möglichkeit, den Menschen die Chancen der Vorsorge durch das direkte Erlebnis anschaulich näher zu bringen. Das Tabu-Organ präsentiert sich als sympathisches Anschauungsobjekt, ohne durch medizinische Details zu erschrecken."
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