Früher verkehrte hier die so genannte Bockerlbahn – so genannt, weil sie gerne einmal bockte, wenn sie einen Anstieg zu bewältigen hatte. Heute „schnaufen“ auf der Strecke zwischen Landau und Arnstorf statt der kleinen Lok die Radfahrer – zumindest dann, wenn es auf der abwechslungsreichen ehemaligen Bahntrasse Hügel aufwärts geht. Doch keine Bange: Die reizvolle Kulturlandschaft des Rottals, auch als die „niederbayerische Toskana“ bekannt, fordert keinen Pedaleur über Gebühr.
Das sanft geschwungene Gelände bietet wunderschöne Ein- und Ausblicke und lädt den Radler ein, öfter mal einen Gang rauszunehmen, anzuhalten und tief durchzuschnaufen. Daran, dass man die 48 Kilometer vom Beginn der Strecke in Landau über Aufhausen und Simbach bis nach Arnstorf ohne Stopp bewältigt, ist ohnehin nicht zu denken: Gemütliche Landgasthöfe und Biergärten entlang des Weges ermuntern zur Einkehr.
Die Tourist-Informationen Dingolfing-Landau und Rottal-Inn haben den Flyer zum Bockerlbahn-Radweg neu aufgelegt. Die übersichtliche Karte enthält Hinweise zur Streckenführung samt Distanzen und Höhenprofil, Sehenswürdigkeiten, Freizeiteinrichtungen und Gastronomie sowie alle Anbindungen an andere Radwege.
Erhältlich ist die kostenlose Faltkarte beim Tourismusreferat Dingofling-Landau, Tel. 08731/327100 sowie bei der Tourist-Information Rottal-Inn, Ringstraße 4 – 7, 84347 Pfarrkirchen, Tel. 08561/20268,
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, www.rottal-inn.de
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